Ein Cookie-Banner, das nicht sauber funktioniert, oder ein Impressum mit veralteten Angaben, ist schnell übersehen und im Ernstfall ein Grund für eine Abmahnung. Dieser Überblick zeigt die häufigsten Stolpersteine. Er ist ausdrücklich keine Rechtsberatung, sondern eine Checkliste für ein erstes Bild.
Warum gerade hier
so oft etwas schiefgeht.
Die Regeln gelten für alle Websites, unabhängig von der Unternehmensgröße. Das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz wurde am 13. Mai 2024 in TDDDG umbenannt, viele Texte auf Websites verweisen aber noch auf die alte Bezeichnung.
Dazu kommt: Nach der Einführung eines Cookie-Banners wird selten geprüft, ob es tatsächlich das tut, was es soll. Ein Banner, das Tracking trotz Ablehnung laden lässt, ist schlimmer als gar keins.

Die 5 häufigsten
Stolpersteine
- 01
Kein gleichwertiger „Ablehnen“-Button auf der ersten Ebene
Wer nur „Akzeptieren“ anbietet und das Ablehnen in Einstellungen versteckt, verstößt nach verbreiteter Auffassung gegen die Vorgaben. Beide Optionen sollten auf der ersten Ebene gleichwertig erreichbar sein.
- 02
Tracking lädt schon vor der Einwilligung
Analyse- und Marketing-Dienste dürfen erst nach aktiver Einwilligung laden. Ob das tatsächlich so ist, lässt sich in den Entwicklerwerkzeugen des Browsers prüfen: Netzwerk-Anfragen an Google oder andere Dienste dürfen vor dem Klick nicht auftauchen.
- 03
Datenschutzerklärung passt nicht zur Website
Werden Dienste eingesetzt, die im Text nicht erwähnt sind, oder umgekehrt Dienste beschrieben, die es nicht mehr gibt, ist das ein häufiger Mangel. Bei jedem neuen Dienst gehört der Text mit angepasst.
- 04
Veraltete Gesetzesverweise im Impressum
Verweise auf das frühere Telemediengesetz sind überholt. Die Anbieterkennzeichnung richtet sich heute nach dem Digitale-Dienste-Gesetz (DDG), § 5.
- 05
Fremde Inhalte ohne Prüfung eingebunden
Eingebettete Karten, Videos oder Schriften von Drittservern übertragen Daten schon beim Seitenaufruf. Wer sie nutzt, muss das in Banner und Datenschutzerklärung abbilden. Selbst gehostete Schriften und Bilder umgehen das Problem.
Fazit:
Einmal sauber aufsetzen, dann pflegen.
Die meisten dieser Mängel lassen sich mit überschaubarem Aufwand beheben, wenn sie einmal erkannt sind. Wichtig ist, die Website als Ganzes zu betrachten: Banner, Datenschutzerklärung und tatsächlich geladene Dienste müssen zusammenpassen.
Bei allen Websites, die wir entwickeln, laden Analyse-Dienste erst nach Einwilligung, und Schriften wie Bilder liegen auf dem eigenen Server. Für verbindliche Rechtsfragen wende Dich bitte an eine Fachperson. Wie wir Websites technisch sauber aufsetzen, zeigt unsere Leistung Webdesign & Entwicklung.
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Häufige
Fragen.
Über den Autor
Inhaber von simnify in Dessau-Roßlau. Entwickelt performante Websites und verantwortet lokale SEO- und GEO-Strategien für Unternehmen in der Region Anhalt und ganz Deutschland.





















